Die Spanische Revolution 1936

span_revZum 80. Jahrestag des Widerstandes gegen den Militärputsch um General Franco am 19. Juli 1936 gehen wir der Frage nach, warum die soziale Revolution in Spanien scheiterte. Es werden unter anderem die Kollektivierungen während der Spanischen Revolution behandelt, ohne die es eben gar keine Revolution, sondern nur ein Bürgerkrieg geblieben wäre, um die bürgerliche II. Spanische Republik zu verteidigen.

Ohne Kollektivierungen und ohne Waffenproduktion wäre das revolutionäre Spanien viel schneller den Faschisten um Franco in die Hände gefallen. Dank der Verweigerung von politischen und militärischen Hilfsleistungen seitens der demokratischen Republiken Frankreich und England und mit Hilfe der beiden faschistischen Diktaturen von Mussolinis Italien und des deutschen III. Reichs unter Hitler konnte die Katastrophe der Niederlage nicht verhindert werden.

„500 Tote und 1.500 Verwundete, das ist das blutige Fazit,das die Arbeiterschaft Barcelonas der Politik Stalins zu verdanken hat.“ Rudolf Rocker

Besondere «Hilfestellung» leistete auch das Sowjetregime Stalins: die Bolschewisten schickten Waffen nur für die spanischen Kommunisten und trugen auch mit ihren Geheimagenten dazu bei, die soziale Revolution während des Bürgerkrieges zu liquidieren! Stalin wollte keine libertäre ‚Alternative‘ zu seiner rotfaschistischen Diktatur.

15.07.2016, 19:00 Uhr, Infoladen, Hansastr. 48

Diese Veranstaltung findet mit freundlicher Unterstützung des Verlages Barrikade statt.

https://muckracker.wordpress.com

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