Nach dem Anschlag in Ankara

Soli-Statement der Gewerkschaftsföderation FAU

soli_ankaraStatement auch auf Englisch und Türkisch unten
Am 10.10. kamen in Ankara (Türkei) bei einer gewerkschaftlichen Friedensdemonstration unter dem Motto „Arbeit, Frieden und Demokratie“ mindestens 128 Menschen bei einem Anschlag ums Leben, über 200 weitere Menschen wurden verletzt und schweben zum Teil in Lebensgefahr. Die Gewerkschaftsföderation FAU zeigt sich entsetzt über diesen feigen Anschlag auf die Arbeiter- und Friedensbewegung in der Türkei.

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FAU Kiel solidarisiert sich mit den freiberuflichen Hebammen

Aufruf_Hebammen_KielFreiberuflich tätige Hebammen in Deutschland haben seit Jahren das Problem, sich mit einer massiv anwachsenden Haftpflichtprämie, konfrontiert zu sehen. So stieg der Betrag, den Hebammen für ihre Versicherung pro Jahr ausgeben müssen von knapp 500€ im Jahre 2003 auf aktuell 4.480 Euro. Im Sommer diesen Jahres ist eine Steigerung auf 5100€ festgesetzt.

Allein diese jährlichen Summen haben in den letzten Jahren viele Hebammen zur Aufgabe des Berufs gezwungen und somit große Lücken in das Versorgungsnetz mit außerklinischen Hebammenleistungen gerissen. Sind die stetig ansteigenden Versicherungsprämien ein Tod auf Raten gewesen, so bedeutet der Ausstieg der Nürnberger Versicherungen aus den zwei verbliebenen Versicherungskonsortien für Hebammen den Todesstoß für einen ganzen Berufszweig.

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Damp: Helios kündigt 1000 Beschäftigten und will sie dann wieder einstellen

Solidarität mit den von Kündigung bedrohten Beschäftigten der Damp-Helios-Kliniken

helios_sloiVer.di hatte zum Streik für bessere Bezahlung der Beschäftigten der Damp-Helios-Kliniken aufgerufen. Dieser Streik wurde von keinem Gericht verboten, ist also sogar nach dem restrikiven deutschen Streikrecht legitim. Im Gegenzug wurden daraufhin die Streikenden entlassen, sollen aber erneut eingestellt werden, natürlich zu wesentlich schlechteren Bedingungen. Die vorsorglich gekündigten Streikenden werden nun also zu Einstellungsgesprächen gebeten, in denen ihnen noch einmal unter vier Augen klar gemacht werden kann, was die Geschäftsführung von Gewerkschaften hält. Dies alles stellt eine massive Missachtung des Streikrechts dar.

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