Equal Pay für LeiharbeiterInnen, diskriminierende Tarifverträge ersatzlos kündigen!

Leiharbeit abschaffen!Aktualisierung: Am 07.10.2016 werden die ersten Tarifverhandlungen zwischen der DGB-Tarifgemeinschaft und den Sklavenhändlerverbänden in Hannover stattfinden. Damit bekundet der DGB seinen Willen, die Spaltung der Belegschaften und die Schlechterstellung von knapp einer Million Leihsklaven weiterhin in Kauf zu nehmen. Dies sollte eigentlich ein hinreichender Weckruf sein, die Dinge selber in die Hände zu nehmen.

 

 

Erlaubnisinhaber Kiel
Muss nicht sein: Erlaubnisinhaber für Leiharbeit

Mit einem offenen Brief an die DGB Tarifgemeinschaft Zeitarbeit hat labournet eine Kampagne gestartet, die sich für die ersatzlose Kündigung der Tarifverträge einsetzt. Da diese Forderung von einem breiten Spektrum unterstützt wird, sehen wir auch in Kiel gute Möglichkeiten, die Problematik der Leiharbeit wieder verstärkt ins Bewusstsein zu holen, wenn wir auch abseits der Unterschriftensammlung weitere Aktionen in Angriff nehmen.

Die FAU Kiel unterstützt den offenen Brief und ruft dazu auf, sich an der Kampagne zu beteiligen.

Der offene Brief im Wortlaut:

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Basisgewerkschaften unter Beschuss

FAU Berlin ruft zur Demonstration gegen antigewerkschaftliche Repression auf

fau_berlin_demoImmer häufiger müssen wir uns mit Klagen gegen die Veröffentlichung von Lohnbetrug, Missachtung elementarer Arbeitsrechte und Ähnlichem in Bezug auf gewerkschaftliche Auseinandersetzungen beschäftigen. Am 4. Juni möchten wir mit vielen auf die Straße gehen um zu zeigen, dass wir uns vom Union-Busting nicht einschüchtern lassen werden. Kommt vorbei. Helft uns, ein unmissverständliches Zeichen zu setzen!

4. Juni 2016 – 14:00 Hackescher Markt – Berlin

Auf die Straße! Damit die Bosse endlich zahlen!
Mit unserer Basisgewerkschaft, der Freien Arbeiterinnen und Arbeiter Union (FAU) Berlin, gewinnen wir unsere Arbeitskonflikte oft nach kurzer Zeit. Schließlich sind die Verstöße der Bosse meist jenseits von Gut und Böse, weshalb oft schon ein kleineres Säbelrasseln zur Einsicht und Erfüllung unserer Forderungen führt. Doch derzeit stecken wir in mehreren zähen Lohnkämpfen! So haben unsere acht rumänischen Kollegen, die beim Bau des Konsumtempels „Mall of Berlin“ perfide ausgebeutet wurden, nach über zwei Jahren Kampf noch immer keinen Lohn gesehen! Die Verantwortlichen verstecken sich hinter einer Kette von Subunternehmen und versuchen uns mit langwierigen Gerichtsprozessen zum Aufgeben zu bringen.

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9:30 Uhr, Treffpunkt Wilhelmplatz

Am 1. Mai auf die Straße!

Demo_erster_mai2Seit über 100 Jahren gilt der 1. Mai weltweit als Kampftag der Arbeiterklasse und wird auch heute in vielen Städten gefeiert. Doch es gibt wenig zu feiern, denn das allmächtige Lohnsystem besteht weiterhin, die Ausbeutung und Unterdrückung scheinen stärker denn je und viele haben die Aussicht auf ein Leben jenseits des Kapitalismus verloren.

Wir geben uns nicht mit den mickrigen Mög­lichkeiten im Kapitalismus zufrieden, sondern streben eine gesell­schaftliche Veränderung an und wollen durch solidarisches Miteinander unsere Lebensbedingungen verbessern.

Wir nutzen diesen Tag, um unsere konkreten Forderungen gemeinsam gegen die Herr­schenden zum Ausdruck zu bringen. So wurde in den USA 1886 und in Frankreich 1906 der 8-Stundentag dank den Mobi­lisierungen zum 1. Mai durchgesetzt.

Deshalb rufen wir alle Menschen auf, sich gegen die Zumutungen des Kapitalismus zu wehren und ge­meinsam mit uns ein besseres Leben zu erkämpfen.

9:30 Uhr, Treffpunkt Wilhelmplatz

Solidarität mit der FAU Dresden

Bezahlt Vladimir! Lohnbetrug stoppen!

Bezahlt_Vladimir-BannerVladimir ist Bauarbeiter. 2014 kam er auf ein Angebot der City Aktiv GmbH nach Deutschland, um hier für einige Monate Geld für sich und seine Familie zu verdienen. Er musste in einer überfüllten Abrisswohnung schlafen, dafür noch Miete an den Chef zahlen. Er arbeitete hart. Bezahlt wurde nur ein Bruchteil seiner Arbeit. Vladimirs Schicksal erleiden jedes Jahr hunderte Bauarbeiter_innen, die aus anderen EU-Ländern nach Deutschland gelockt werden. Exemplarisch seien hier die Kollegen aus Rumänien erwähnt, die mit der FAU Berlin im Zuge der „Mall of Shame“-Kampagne um ihren Lohn kämpfen oder die 14 polnischen Kollegenen die derzeit mit der FAU Freiburg um nicht gezahlte Löhne vor Gericht gehen. Das bringt auch das Lohnniveau der ganzen Branche in Gefahr. Wir wollen die City Aktiv GmbH und alle anderen Firmen, die ihre Beschäftigten um ihren sowieso zu geringen Lohn prellen, unzumutbar unterbringen und den Arbeitsschutz missachten mit Aktionen und Kampagnen zum Umdenken zwingen.

Hier geht es zur Petition: Bezahlt Vladimir!

Kein Aufmarsch von Nazi-Hooligans in Hamburg am 12.09.2015!

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Am 12. September 2015 wollen Neonazis, Hooligans und RassistInnen aus verschiedenen Spektren und mit überregionaler Beteiligung unter dem Motto „Tag der deutschen Patrioten“ durch die Hamburger Innenstadt marschieren. Dies wollen wir gemeinsam mit vielen Menschen verhindern…

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G7 Aussenministerkonferenz stören!

G7Am 14./15.04. findet in Lübeck die Außenministerkonferenz der G7 statt. Grund genug sich an diesen Tagen frei zu nehmen um gegen die neoliberale Herrschaftspolitik der G7 auf die Straße zu gehen und widerständig zu sein.

Wir als FAU Kiel unterstützen den Widerstand gegen die menschenfeindliche Politik der G7 und unterstützen daher den Aufruf am 14./15.4. nach Lübeck zu fahren.

Demonstration gegen die Pflegekammer am 21.01.2015 in Kiel

Keine Zwangsabgabe an die Pflegekammer und für eine starke Pflege!

Die geplante Errichtung einer Pflegekammer in Schleswig Holstein wird kaum Verbesserungen für uns Pflegende bedeuten. Was sind also die Argumente für die Kammer?

Es geht um eine scheinbare Aufwertung und Vertretung der professionell Pflegenden. In der Kammer werden Pflegende sitzen, die heute schon Leitungspositionen innehaben und den Anschein erwecken, sie seien Experten ihres Fachs und daher berufspolitisch tätig.
Diese Konstruktion fördert eine weitere Hierarchiebildung und Entkopplung vom normalen Pflegealltag und steht in der Tradition der Persönlichkeitsveränderung, die normale Pflegekräfte häufig vollziehen, wenn sie auf höhere Leitungspositionen rücken.

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